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Hausmeister Günter Dreyer verabschiedet

Der Sekt kalt, die Luftballons aufpustet, die Gäste da. Nur einer fehlte: die Hauptperson. Hausmeister Günter Dreyer musste noch, so hieß es, ein paar Bobbycars reparieren. Man muss eben Prioritäten setzen, auch am letzten Arbeitstag. 

Irgendwann tauchte er dann aber doch im Forum der Anne-Frank-Realschule auf - sichtlich geplättet angesichts der vielen Menschen, die ihm zu Ehren erschienen waren. 35 Jahre lang war er für die Stadt tätig, die letzten 25 Jahre davon als Hausmeister im Schulzentrum, das aus der Realschule und der Grundschule St. Josef besteht.  

Der Anlass für die Zusammenkunft sei „traurig und schön zugleich“, sagte AFR-Leiter Andres Sornig. Traurig, weil man Dreyer ziehen lassen müsse, und „schön, weil er endlich in den verdienten Ruhestand gehen kann.“ Dreyer sei immer besonnen, ruhig und verlässlich gewesen. „Und die Schule: tipptopp in Schuss“, lobte Sornig. 

Anne Sprakel begrüßte als Leiterin der Josefschule auch etliche alte Weggefährten sowie die Familie Dreyer, Enkelkinder inklusive. Sie hob hervor, was Dreyer in all den Jahren geleistet habe. Es sei durchaus eine Herausforderung gewesen, allein für das Schulzentrum verantwortlich zu sein. Die aber habe er glänzend gemeistert. Und wie: „Er hatte immer gute Laune, ihm war nie etwas zu viel. Und besonders für die Kinder hatte er ein großes Herz.“„Gut, dass er sitzt“, raunte jemand. Dreyer hatte schon im Vorfeld signalisiert, dass man doch nicht so viel „Bohei“ machen solle. Der „ganze Aufriss“ - das war ihm irgendwie suspekt. Nach einem Lied des Kollegiums der Grundschule („Wie ein Komet, der zweimal einschlägt“) und einem Tanz der AFR-Lehrerschaft (zu: „Wir sind zusammen groß“) griff der sichtlich gerührte Dreyer auch selbst zum Mikro. Doch - man ahnt es - seine Rede fiel kurz und knackig aus. „Ich bin überwältigt, dass Ihr Euch so viel Mühe gegeben habt, um mich zu verabschieden. Ich werde Euch auch alle vermissen. Ich bin ganz sprachlos.“Eltern der Josefschule überreichten ein Präsent. Und der Lehrerrat der AFR ließ so manche Anekdote wieder aufleben. Dreyer sei „die größte Konstante im Schulzentrum“ und „wusste genau, wie die Leute hier ticken“. Für die Zeit, in der er nun keine Türen und Fenster mehr reparieren, Nägel in die Wand schlagen und Bälle vom Dach holen müsse, wünschten sie ihm alles Gute. Doch seine ausgeglichene und verantwortungsbewusste Art könne auch täuschen. Dreyer verstehe es nämlich auch, zu feiern. „Stille Wasser sind tief“ - mit diesen Worten stießen sie mit ihm an. 

Der ehemalige AFR-Leiter Theo Tillmann („Er war eine Bank“) überreichte ebenso ein Präsent wie Ex-Josefschulleiter Josef Berkenheide und dessen Vorgänger Albert Bongard. Letzterer zitierte aus einem alten Schüleraufsatz. Dreyer sei demnach „der wichtigste Mensch der Schule, denn dem gehört die Schule“.   

Nun gehört ihm die freie Zeit, die vor ihm liegt. Obwohl: Das gilt es erstmal abzuwarten. Er sei, erzählte Dreyer schmunzelnd, schon in Listen für Enkel-Bring-Dienste eingetragen worden.

 

aus: WN, 31.08.2023 (Oliver Hengst)

Verabschiedung Hr.Dreyer 2

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Veröffentlichung

Fr, 08. September 2023

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